Montagsdemos im Terminal 1

Großdemonstration vom Samstag,  4. Febr.  im Terminal 1

Ein riesiges Dankeschön an die Organisatoren der Großdemo und an die Redner, die diesmal echt sehr hörenswert waren.
Diesbezüglich ein ganz besonderes Dankeschön an Frau Appelt!

Ein Quantensprung in positiver Entwicklung akustisch guter Lautsprechertechnik!

Klasse, man bekommt echt Lust die Demo weiterzuempfehlen. So können wir auch die Kirchen in ihrer ganzen Vielgliedrigkeit ansprechen und perspektivisch für das Ziel einer lebenswerten Region gewinnen - und natürlich so manche Gruppierung anderer Religionsgemeinschaften

Wir fangen ja erst an
Harald Jaensch 









Aufruf zur Großdemonstration am Samstag,  4. Febr.  im Terminal 1

Einladung zur gemeinsamen Abfahrt im Mainzer Hauptbahnhof um  10.45 Uhr

Die Demonstrationen im Terminal 1 haben seit 10 Jahren das erste mal die Politik stark in Bewegung gebracht. Eine starke Teilnahme an der Großdemo am Samstag kann dieses Wirkung wesentlich verstärken. Deshalb die Bitte an alle: Ermutigt Eure Gemeindeglieder, Freundinnen und Freunde zum Mitkommen auf die Großdemonstration im Terminal 1 am Samstag den 4. Februar.

Die Mainzer Kirchen haben eingeladen, um 10.45 als Christen gemeinsam mit der S-Bahn nach Frankfurt zur Demo zu fahren. 5 Leute können eine Sammelrückfahrkarte für 15 Euro ziehen, also mit drei Euro pro Person ist man dabei.
Sind wir nicht alle „Kinder Abrahams“? Ein kundiger Rechtsexperte empfiehlt den kirchlich engagierten, kirchliche Argumente öffentlich zu zeigen (z.B.das Recht auf innere Einkehr und Stille, gestörter Gottesdienst etc.). Rechtlich ist das stärkste Argument der Kirchen wohl die Berufung auf das Grundgesetz, Art 4,2: Das Recht auf ungestörte Religionsausübung. Anbei finden Sie ein Plakat Abrahams mit Berufung auf Art 4 GG – auch zum Ausdrucken.

Ermutigende Verheißung: „Weißt du wieviel Sternlein stehen?“ oder: Abrahams Kinder können sich vermehren!
Idee: Drucken Sie Abrahambilder in gewünschter Größe aus. Din A4 oder Din A3. Man kann sie gut auf Karton kleben und als Design für die Demo verwenden.

mit herzlichem Gruß von Harald Jaensch

zum Plakat (PDF, 472 KB)



Pressemitteilung und Mitteilung für Sie und für alle

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei finden Sie eine PM zu dem neuen aktuellen Abraham-Plakat.  Es vermehren sich die Stimmen aus Kirchengemeinden unter den Flugbahnen, die sich in ihrem Grundrecht einer freien Religionsausübung gestört fühlen. Die Botschaft des Abraham-Plakates ruft zu einer Entwicklung der Rechtsprechung im Sinne der Väter des Grundgesetzes auf: Aus Recht muss wieder ein Recht auf der Basis der Grundrechte des Grundgesetzes werden. Dazu muss sich die Rechtsprechung weiterentwickeln. Zu dieser Weiterentwicklung können Kirchen Kommunen und Akteure ihren kooperativen Beitrag leisten. Die Berufung auf Art 4.1 und 4.2 des GG will der Klagefront der Kommunen und Einzelkläger keine Konkurrenz machen, sondern sie um einen weiteren starken Pfeiler des Grundgesetzes erweitern. Das Abraham-Bild ist als integrierendes Symbol für die Religionen zu einem Markenkennzeichen der Montagsdemo geworden.

Harald Jaensch

zur Pressemeldung (PDF, 61 KB)



Zur aktuellen Belastungssituation das Beispiel Marienborn:

Marienborn gehörte übrigens zu den wenigen Stadtteilen, denen die Experten nach der Eröffnung der neuen Bahn wesentlich ruhigere Zeiten voraussagten, da die frühere Nordroute , die Marienborn überquerte, jetzt über Bretzenheim fliegt. Doch aufgrund der starken Absenkung der Südanfluglinie um 300 Meter setzen uns die südlichen Flieger jetzt bedrängend zu - und von der Bretzenheimer Seite kriegen wir zusätzlichen Lärm. Dazu kommen die Eindreher. Jetzt kommt der Krach von beiden Seiten. Bereits auf der Frankenhöhe, in Laubenheim und Weisenau ist es längst unerträglich. Gestern abend war ich in der Augustinergasse Innenstadt, ca. 1 km vom Anflug der Nordlinie entfernt die ja über das Uniklinikum geht.

Die Gass der Altstadt wurde im abklingenden Umgebungslärm der Stadt um 20 Uhr vom Anflug erheblich verlärmt. Die neue Nordroute verlärmt bestimmt an die 50-tausend bis 70-tausend Menschen zusätzlich zu den bisherigen. Eigentlich müsste es leiser werden, da es ja nicht gleich mehr geworden sind und die Flugbewegungen jetzt auf der Südschiene halbiert sind. Durch die zweimalige Absenkung des Anflugs ist es jedoch nicht leiser sondern lauter geworden. Dazu kommen die Abflüge und belasten zusätzlich den Mainzer Süden und Norden, vor allem die Unsagbarkeit der Tabum-Abfluglinie, die die Rheinpromenade im Tiefflug entlangfliegt, weil sie den Gegenanflug in Wiesbaden nicht zu überfliegen in der Lage ist. Unvorstellbare Unfassbarkeiten. Es ist allerhöchste Zeit auf allen Ebenen zusammenzuarbeiten , nicht um das Elend zu lindern , sondern um dem Geschehen eine grundlegend andere Richtung zu geben.

Ich erbitte alle Beteiligten um Austausch mutmachender Erfahrungen und um gegenseitige Unterstützung.
Diese bekommen wir als Kirche zur Zeit von allen Seiten, z.B. vom Rechtsanwalt der Stadt Mainz, Dr. Martin Schröder, der mit dem Kollegen und mir ein intensives Gespräch führte: es sei ihm ein nachhaltiges Interesse, “ dass die Kirchen den rechtlichen Kern ihrer Existenz verteidigen!“ Er empfahl unseren Einsatz für Recht und Gerechtigkeit unter den Flugbahnen mit dem Bild des Abraham zu verbinden, in Verbindung mit Art 4,2 des Grundgesetzes - mit dem Grundrecht auf ungestörte Religionsausübung.

(HJ)
 


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