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Das Logo unserer Gemeinde zeigt das Ökumenenschiff auf dem alten Marienborner Wallfahrtstbrunnen Das Schiff weist auf lebendige Gemeinschaft hin, die miteinander unterwegs ist und ein Ziel hat. Als kleinste unter allen Mainzer Gemeinden zeichnet sich die Marienborner Gemeinde durch eine freundliche und offene Atmosphäre aus, die es jedem "Besucher" leicht macht, Kontakte zu finden. Die hohe Fluktuation in diesem Stadtteil erfordert zum Weiterbestehen der Gemeinde ein aktives Zugehen auf Menschen und ein starkes ehrenamtliches Engagement, das beispielsweise auch unsere Gottesdienste reicher und lebendiger macht. Auch das Kreuz im Gemeindelogo weist auf den Gottesdienst hin, der von vielen als Mitte und Kraftquelle des gemeindlichen Lebens erlebt wird. Das neugebaute Gemeindehaus und eine angemietete Wohnung im Bretzenheimer Wohngebiet "In der Frecht" sind Stützpunkte unserer Arbeit. Weiterhin zeichnet sich unsere Gemeinde aus durch ihre Bereitschaft, exemplarisch gesellschaftliche Verantwortung mitzutragen, unter anderem durch Übernahme der Funktion eines kommunalen Jugendzentrums für unseren Stadtteil und durch ein Kursangebot im Bereich der Seelsorge oder durch "Gespräche am Sonntag morgen" mit kritischen Themen und aktuellem Zeitbezug. Von Anfang an hatte Marienborn eine starke Wirkung weit über Gemeindegrenzen hinaus (früher z.B. in der Friedens- und Asylarbeit, heute z.B. mit der "Initiative gegen Fluglärm"). Das Ökumene-Schiff wird getragen vom Quellwasser des Marienborner Brunnens. Wir können dieses Quellwasser verstehen als einen Hinweis auf Jesus Christus, das lebendige Wasser, das unser Gemeindeleben trägt und unsere junge Gemeinde (Gemeindegründung 1983) mit der katholischen Schwestergemeinde und in besonderer Weise auch mit den zahlreichen "Fremden" in der Gemeinde verbindet. Der Kirchenvorstand hat sich die Aufgabe gesetzt, "Ökumene vor Ort zu erleben". |